So wählst du deinen ersten Film

So wählen Sie Ihre erste Filmrolle aus - Photo Studio Berlin

Deine erste Filmrolle auswählen


Welche Filmrolle passt zu deiner Kamera und deinen Motiven? Dieser Ratgeber hilft dir, deinen ersten Film nach Format, Lichtempfindlichkeit und Bildstil auszuwählen. So findest du einen verständlichen Einstieg in die analoge Fotografie.


Jedes Filmmaterial hat seinen eigenen Charakter. Manche Filme erzeugen warme Farben, andere erzeugen starke Kontraste oder weiche Töne. Bei deiner ersten Filmrolle geht es nicht um Perfektion, sondern darum, das Zusammenspiel von Licht und Film kennenzulernen.


Einfach anzufangen ist oft der beste Ansatz.

35-mm-Filmrollen für analoge Einsteigerfotografen

Wähle deinen ersten Film passend zu deinen Motiven


Überlege bei der Auswahl deiner ersten Filmrolle, welche Motive und Lichtverhältnisse du fotografieren möchtest. Verschiedene Filme reagieren darauf unterschiedlich.


Zum Beispiel:

  • Alltagsfotografie: Kodak Gold 200 oder Ilford HP5+ 400

  • Stimmungsvolle Porträts: Kodak Portra 400

  • Urbaner Kontrast und Nachtszenen: CineStill 800T oder Foma 400


Diese Filme sind eine beliebte Wahl, weil sie flexibel und fehlerverzeihend sind. Beim ersten Film geht es auch ums Ausprobieren: Verschiedene Filmmaterialien kennenzulernen gehört zur analogen Fotografie.


Farbfilm oder Schwarzweißfilm?


Möchtest du deine ersten Bilder in Farbe oder in Schwarzweiß aufnehmen?


Farbfilme fangen natürliche Töne und Atmosphären ein und eignen sich daher perfekt für Reisefotografie und das tägliche Leben. Schwarzweißfilme konzentrieren sich mehr auf Licht, Textur und Emotionen.


Für Anfänger ist Schwarzweißfilm oft ein guter Ausgangspunkt. Filme wie Fomapan 100 oder Fomapan 400 sind erschwinglich und einfach zu entwickeln, was sie ideal macht, wenn du deine erste Filmrolle auswählst.

Auswahl an 35-mm-Filmen in Farbe und Schwarzweiß

ISO verstehen


ISO bezieht sich auf die Lichtempfindlichkeit eines Films. Ein zum Licht passender ISO-Wert erleichtert dir das Fotografieren.


Allgemeine Richtlinien:

  • ISO 100–200: Helles Tageslicht und Outdoor-Fotografie

  • ISO 400: Vielseitige Option für Innen- und Außenszenen

  • ISO 800+: Nachtfotografie oder Umgebungen mit wenig Licht


Für den Einstieg sind Kodak ColorPlus 200 oder Ilford HP5+ 400 mögliche Optionen. Diese Filme sind fehlerverzeihend und überall erhältlich, was sie perfekt macht, wenn du deine erste Filmrolle auswählst.


35 mm oder 120: Welches Filmformat passt?


Viele analoge Kompakt- und Kleinbild-Spiegelreflexkameras verwenden 35-mm-Film (135). Viele Mittelformatkameras nutzen 120-Rollfilm mit größeren Negativen. Prüfe das benötigte Format an deiner Kamera oder in der Anleitung: Die Formate sind nicht austauschbar.


Für eine Kleinbildkamera ist 35-mm-Film der passende Einstieg. Die mögliche Bildzahl steht auf der Packung; bei 120 hängt sie auch vom Aufnahmeformat der Kamera ab. Entscheidend ist zuerst die Kompatibilität mit deiner Kamera.


Was Anfänger vermeiden sollten


Vermeide für den ersten Kameratest allzu experimentelle Filme.


Für spätere Experimente eignen sich:

  • Abgelaufener Film

  • Redscale- oder Infrarotfilm

  • Filme mit extrem niedrigem ISO-Wert


Diese Filme können zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen. Sobald du Erfahrung gesammelt hast, kannst du ungewöhnliche Filmmaterialien gezielter ausprobieren.


Besuche Berlin Photo Studio


Wenn du bei der Auswahl deiner ersten Filmrolle noch unsicher bist, kannst du Berlin Photo Studio in Berlin-Wedding besuchen. Unser Team hilft dir bei der Auswahl für deine Kamera, dein Budget und deinen Bildstil.


Vergleiche vor dem Kauf unsere 35-mm-Filmrollen oder die gesamte Filmauswahl. Wähle nach dem Fotografieren die passende Filmentwicklung mit oder ohne Scans anhand der Prozessangabe auf dem Film.


Analoge Fotografie beginnt mit Neugier – und der ersten Filmrolle.

Ein einfacher Entscheidungsweg für deinen ersten Film

  1. Format prüfen: Passt eine 135-Kassette, ein 120-Rollfilm oder ein anderes Format in deine Kamera?
  2. Farbe oder Schwarzweiß wählen: Entscheide dich für den Bildstil, den du ausprobieren möchtest.
  3. ISO nach dem Licht wählen: Überlege auch, wie dunkel es während deiner Aufnahmen werden kann. Mehr dazu im Vergleich von ISO 100, 200, 400 und 800.
  4. Entwicklungsprozess prüfen: Richte dich nach der Prozessangabe auf dem Film und nach der Produktbeschreibung. Die Übersicht zur Filmentwicklung hilft dir, die Verfahren einzuordnen.
  5. Vergleichbar lernen: Mit zwei Rollen desselben Films kannst du Erfahrungen vom ersten Versuch anwenden, ohne gleichzeitig das Material zu wechseln.

So lernst du aus deinem ersten Film

Beginne bei Tageslicht und probiere danach Schatten und eine einfache Innenraumszene aus. Notiere dir Motiv, Licht und gegebenenfalls Blende, Verschlusszeit und Belichtungskorrektur. Vergleiche die Scans mit diesen Notizen, bevor du für die nächste Rolle mehrere Einstellungen auf einmal änderst.

Was du vor Entwicklung und Scan klären solltest

Teile dem Labor mit, wenn der Film abgelaufen ist oder du bewusst anders als auf der Packung angegeben belichtet hast. Frage nach passenden Scanoptionen, der Bereitstellung der Dateien und der Rückgabe der Negative. Die Negative sind deine physischen Originale und ermöglichen später einen erneuten Scan.

Häufige Fragen zum ersten Film

Passt 120-Film in eine 35-mm-Kamera?

Nein. Eine Kleinbildkamera für 35-mm-Film benötigt eine 135-Kassette. Prüfe das Filmformat vor dem Kauf in der Kameraanleitung.

Ist abgelaufener Film für einen ersten Kameratest sinnvoll?

Frischer Film hilft, Alter und Lagerung als mögliche Fehlerquellen auszuschließen. Wenn du deine Kamera kennst, kannst du abgelaufenen Film gezielt als Experiment ausprobieren.

Welche ISO-Zahl soll ich an der Kamera einstellen?

Beginne mit der auf der Packung angegebenen Empfindlichkeit, sofern du keinen bewussten Test planst. Das Umstellen des ISO-Rads mitten in der Rolle macht daraus keinen Film mit einer anderen Empfindlichkeit.

Folge uns auf Instagram